Gewehre

Gewehre

Ein Gewehr ist eine langläufige Feuerwaffe, die für genaues Schießen entwickelt wurde, mit einem Lauf, der ein spiralförmiges Muster von Rillen (Rifling) aufweist, die in die Laufwand geschnitten sind. In Übereinstimmung mit ihrem Fokus auf Genauigkeit sind Gewehre normalerweise so konstruiert, dass sie mit beiden Händen gehalten und über einen Hinterschaft fest an der Schulter des Schützen abgestützt werden, um während des Schießens Stabilität zu gewährleisten. Gewehre werden ausgiebig in der Kriegsführung, Selbstverteidigung, Strafverfolgung, Kriminalität (insbesondere Attentate), Jagd und Schießsport eingesetzt.

Der Begriff war ursprünglich gezogene Waffe, wobei sich das Verb Gewehr auf den frühneuzeitlichen Bearbeitungsprozess des Erzeugens von Rillen mit Schneidwerkzeugen bezog. Bis zum 20. Jahrhundert war die Waffe so weit verbreitet, dass das moderne Substantivgewehr heute oft für jede lang geformte, handgeführte Fernkampfwaffe verwendet wird, die für eine gezielte Entladung ausgelegt ist, die durch einen Abzug aktiviert wird (z eigentlich ein Laserdazzler).

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Wie alle typischen Schusswaffen wird das Projektil (Kugel) eines Gewehrs durch die enthaltene Verpuffung einer brennbaren Treibmittelverbindung (ursprünglich Schwarzpulver, später Kordit und jetzt Nitrozellulose) angetrieben, obwohl andere Antriebsmittel wie Druckluft in Luftgewehren verwendet werden, die sind beliebt für die Schädlingsbekämpfung, die Kleinwildjagd, das Wettkampfzielschießen und das Gelegenheitssportschießen (Plinking).

Das Unterscheidungsmerkmal, das ein Gewehr von den früheren Langwaffen mit glattem Lauf (z. B. Arkebusen, Musketen) unterscheidet, ist das Gewehr in seinem Waffenrohr. Die erhabenen Bereiche des Gewehrs eines Laufs werden als Stege bezeichnet, die mit dem Projektil in Kontakt kommen und ein Drehmoment darauf ausüben, wenn es sich durch die Bohrung bewegt, wodurch eine Drehung um seine Längsachse erfolgt. Wenn das Projektil den Lauf verlässt, bleibt dieser Spin bestehen und verleiht dem Projektil aufgrund der Erhaltung des Drehimpulses gyroskopische Stabilität, wodurch ein Gieren und Taumeln im Flug verhindert wird. Dies ermöglicht die Verwendung von länglicheren und aerodynamisch effizienteren Kugeln (im Gegensatz zu den kugelförmigen Kugeln, die in Musketen mit glattem Lauf verwendet werden) und verbessert somit die Reichweite und Genauigkeit.

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